Discography 


Hypnopolis - On The High Sea (2022)

 1. Theme For An Imaginary TV Show

2. Ape Theater

3. In The Dead Of Night

4. The Fabulous Pigeon Gang

5. Primeval Soup

6. A Glow In The Dark 

7. On The High Sea

©  2022 Hypnopolis

 

Hypnopolis - Ape Theater (Single)

 1. Ape Theater

©  2022 Hypnopolis

 


Hypnopolis - The Time Traveller (2018)

1. Walking In The Shade

2. Giant Killer Bat

3. Wo is die Katz? (Where's The Cat?)

4. Black Clouds

5. Mondlicht Blues

6. I Have Lost My Mind

7. Groovy!

8. Das sinkende Schiff (The Sinking Ship)

9. Sleeping City Blues

10. Clock Tower

11. The Time Traveller

©  2018 Hypnopolis 

 

Hypnopolis - Walking In The Shade (Single)

1. Walking In The Shade

©  2018 Hypnopolis 

 


Album Review


Review EP On The High Sea; Cedric Moos

November 2021:

www.cedricmoos.ch

2018 veröffentlichten Hypnopolis ihr Album "The Time Traveller".

Gespickt mit instrumentalen Eigenkompositionen aus Blues, Swing und Jazz-Funk

und mit viel Platz für Improvisation.

Das Original Line up, Andreas Zwahlen: Piano/Keyboard und Roman Oggier: Drums,

wurde durch Daniela Schwarz: Saxophone, ergänzt.

Nun setzen Hypnopolis wieder die Segel.

Ihre zweite Studio Arbeit „On The High Sea“ erscheint am 8.Juli 2022 auf ihrem eigenen

Label -Room 8 Productions- und hält nicht nur in der Besetzung einige Überraschungen parat.

Der Blues ist in seiner Form immer noch vorhanden:

„A Glow in the Dark", "In the Dead Of The Night" und "The Fabulous Pigeon Gang" klingen etwas

schwerer, vielleicht auch rauer als auf dem Erstlings-Werk. Dafür umso stimmiger und

aussagekräftiger. Minor Blues wie in verrauchten Jazz Clubs der 30/40er Jahre in Chigago oder

New Orleans.

Die erste Single "Ape Theather" schafft im Gegenzug einen lockeren Spagat zwischen leichtem

Swing, Saloon Piano Atmosphäre, 50's Rock'n'Roll Vibes und Surf Rock à la the Centurions.

Songs wie "Primeval Soup " oder "Theme From An Imaginary TV Show" erinnern an

instrumentale Filmmusik wie sie in Quentin Tarantino Filmen verwendet wurden.

Etwas Abseits der restlichen Kompositionen erscheint das Titel gebende Stück

"On The High Sea". Während die restlichen sechs Songs auf dem Album entweder Blues oder Filmscore Attitüde

zaubern, hebt sich "On The High Sea" etwas ab.

Die Komposition hört sich an, wie in dem Moment wenn die Schiffsleute endlich Land entdecken.

Der Song an sich bringt ein dezentes Marschmusik Element mit sich. Kompositorisch erinnert der

Song an Hymnen wie "Amazing Grace".

Komposition und Arrangement ist das Stichwort, den dieses Album hat diesbezüglich einiges

Neues zu bieten. Die vom Saxophon gespielten Themen bleiben simpel und singbar. Gerade

deswegen aber sehr eingängig und bleiben in Erinnerung. Geschmackvoll ergänzt durch Piano

Fills und Improvisationen. Improvisation im Sinne von Jazz, Blues und co. aber nie aufdringlich

und gut nachvollziehbar.

Interessant ist, wie sich einige Songs und derer Instrumentierungen während dem anhören

entwickeln und neue Elemente hinzukommen.

" On The High Sea" ist als EP mit sieben verschiedenen Tracks vielleicht etwas grosszügig

bestückt. Hinterlässt allerdings, obwohl viel Shuffle und Bluenotes vorhanden, einen recht

schwerelosen Eindruck und verleitet dazu es sich nochmals anzuhören.

Es darf gespannt auf ein drittes Album gehofft werden.


Album Rezension (Album Review) von MusikNah

HYPNOPOLIS "The Time Traveller"

https://www.musiknah.de/album-review/the-time-traveller/


Album Rezension (Album Review) von Cédric Moos

HYPNOPOLIS „The Time Traveller“

Die Band Hypnopolis, Andreas Zwahlen (piano), Roman Oggier (drums) und Andreas Hofer (Producer),veröffentlichen auf ihrem ersten selbst produzierten Album „The Time Traveller“, einen Querschnitt durch verschiedene Facetten des „Instrumentalen Piano Blues“.

Die erste Komposition, „Walking In The Shade“, widerspiegelt den immer wider zu hörenden Mood des Albums. Der Song erinnert mich an verqualmte Blues Keller in L.A. Die vom "The Doors" Pianisten Ray Manzarek inspirierten Fender Rhodes Klänge laden zum Relaxen und zurücklehnen ein. „Giant Killer Bat“ und „Black Clouds“ beinhalten den Velvet Underground/Doors 60`s psychedelic Rock Sound, während „I Have Lost My Mind“ Klänge des „Saloon Pianos“ und harmonische Annäherungen an Swing Kompositionen erahnen lassen. 6/8 Groove à la Red House und erweitere Blues Harmonik sind zu hören beim „Sleeping City Blues„. „Wo ist Die Katz?“ swingt bluesig daher mit Drum Solo und „Groovy!“ beherbergt den Funk Blues. Zum Schluss der gleichnamige Titelsong des Albums „The Time Traveller“ ist eine klassische Piano Ballade .Da es sich bei „The Time Traveller“ um ein Instrumental Album handelt, bleibt viel Platz für bluesige KeyboardImprovisationen. Das Album kann aktiv, oder einfach so im Hintergrund gehört werden. Der gesamt Sound klingt manchmal etwas „elektronisch“, der Hörer kann aber so passend zum Albumtitel in verschiedene Epochen der Musikgeschichte eintauchen.

 

https://open.spotify.com/album/59erV4jSA8UtxhA2ozHSrz

http://cedricmoos.ch/